GuSp/WiWö-Lager Gottsdorf 2016

 

Mit seiner Bande plünderte er die Fähren im Niebelungengau. Im Laufe der Zeit häufte er sich so einen riesengroßen Schatz an, da dieser nun viel zu schwer zum Transportieren war, und Gotthard fürchtete selbst bestohlen zu werden, vergrub er den Schatz an einer "feuchten Stelle". Um nicht zu vergessen, wo sein Schatz vergraben war, zeichnete er sich eine Schatzkarte, die den Weg dorthin zeigen sollte. Gotthard war ein schlechter Zeichner, somit dauerte das Erstellen der Karte einige Stunden. Um seinen Darm nach langem Sitzen einmal zu entleeren, suchte er das stille Örtchen auf.

 

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Aufgrund zu weniger Aufmerksamkeit war Augustin, der kleine Affe Gotthards, sehr wütend und zeriss kurzer Hand die Karte. Als Gotthard vom Gang zum stillen Örtchen zurückkam und das Schlamassel sah, hackte er dem Affen kurzer Hand den Schwanz ab, denn Strafe muss sein. Überlieferungen zu Folge soll der Schwanz die Stelle des Schatzes markieren. Außerdem befahl er dem hässlichen, buckeligen Zwerg Kasimier, der sehr alt werden konnte, den Schatz zu bewachen. Er selbst versteckte die Teile der Schatzkarte an verschiedenen Orten, die nur er persönlich kannte. 
Im Jahre 1530 wurde der schreckliche Pirat Gotthard bei einem Handgemenge, von anderen Piraten getötet, die versuchten den Schatz zu finden.
Einige der Teile wurden im Laufe der Jahre wiederentdeckt, der Schatz selbst wurde aber nie gefunden. 

 

Diese Geschichte stellte das Thema des heurigen Lagers in Gottsdorf dar. 
Dazu ging es am 30. Juli für die WiWös und GuSps los. Am Bahnhof in Rosenau war bereits um 8 Uhr morgens Treffpunkt. Nach einem Reisesegen und einer geheimnisvollen Flaschenpost gings ab nach Persenbeug. 

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Dort angekommen gings für GuSp und WiWö an einen kurzen Marsch zum Lagerplatz, bei dem jedoch (ja liebe Eltern ;)) das Gepäck bereits beim Bahnhof abgeholt und geschuffelt wurde.

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Am Lagerplatz hieß es dann "auf, auf - wir miasn beim Heing helfen", da der Bauer nichts von unserer Ankunft wusste und Gott sei Dank am Vortag die Wiese abgemäht hatte, so mussten vor allem die GuSp ihre Agrar-Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Kurz nach dem Zelt und Co stand, wurde einmal kurz gerastet.


Die WiWö hatten mittlerweile die Alte Schule für sich auserkoren und bezugsfertig gemacht. 
Am Abend hieß es dann für beide auf zum Schattenspiel, wo ihnen das Thema des Lagers so wie die oben beschriebene Geschichte vorgespielt wurde. 
Nach dem Spiel stand ein Rätsel im Raum, wie hatten die Leiter es geschafft zum perfekten Zeitpunkt Kanonengedonner von weiter Ferne erklingen zu lassen - dies ist und bleibt ein Geheimnis ;)!


Am Sonntag gings ab in die Kirche und wir Leiter wurden von einigen netten Kirchenbesuchern gelobt mit unseren Kindern in die Kirche zu gehen, leider hatte der Priester mehr Stress und verschwand gleich nach den 45 Minuten Messe. :P

Die WiWö erlernten nach dem Gottesdienst ein supertolles Lagerlied, dass sie am nächsten Tag stolz den GuSp vorsangen. Die GuSp hatten ebenfalls ein Lagerlied selbst geschrieben und auch deren Leiter trugen ein eigenes Lagerlied vor. 
Die Gitarristin, die sich die WiWö zu Hilfe geholt hatten, hatte aber auch ein Geschenk für die Kinder dabei. Ihr Urururururururgroßvater hatte nämlich einmal Kontakt zu Piraten und weil ihm diese wohlgesonnen waren überreichten sie ihm einen Schatzkartenteil. Dieser Urururururururgroßvater hatte diesen Teil an seinen Sohn weitergegeben und so weiter und als der Urgroßvater der Gitarristin im Sterben lag, übergab er ihr diesen. Da sie jedoch nichts mit diesem Teil anzufangen wusste bekamen die WiWö besagten Teil. 

Lied


Die GuSp schmissen sich derweilen in Piratenkostüme und mussten ihre Modelfähigkeiten unter Beweis stellen. Einige der Fotos wurden anschließend mit der Post nachhause gesendet.
Diesen Spaß ließen sich auch die Leiter nicht entgehen.

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Durch reichlichen Regen am Abend konnte eine Aktion leider nicht durchgeführt werden, jedoch gab es etwas andere Action mitten in der Nacht. Die ersten Fahnendiebe trieben ihr Unwesen, mit einem mehr oder weniger gut überlegten Ablenkungsmanöver.

Doch die Idee, die sie für das Einlösen bereithielten gefiel uns so gut, dass wir uns nicht lumpen ließen und sie trotz geretteter Flaggen durchführten. Der Morgensport mit den WiWö war dadurch gefunden, doch um ihn zu sehen müsst ihr auf unsere Facebookseite schauen.

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 Es folgte eine Woche mit interessanten Begegnungen, tollen Aktivitäten und jeder Menge Spaß.D

Der Montag verging durch die Erkundung des Ortes als auch das Piratengelage am Abend wie am Fluge. Beim Piratengelage griffen alle reichlich zu, nur leider führte die ein oder andere Hand nur auf Umwegen zum eigenen Mund, denn die Hände waren immer mit dem Nachbarn verbunden. Diese Esserei wurde durch lautes Gelächter und Geschrei zu einer lustigen Zumutung für die Ohren. Nach zirka 15 min war der Großteil des Essens bereits verspeist und es musste Nachschub für die hungrige Meute aufgetrieben werden. 

Piratengelage

 

Die Wiwö gingen etliche Male zum nahegelegenen Badeteich um sich dort zu Waschen. Diesen Spaß ließen sich auch die GuSp das ein oder andere Mal nicht entgehen.

Baden WiWö

Wiwö Baden

Bei den GuSp wurde während des Badens auch Wahrheit, Wahl oder Pflicht gespielt und der eine oder andere musste sich etwas Peinliches gefallen lassen. So zum Beispiel Jan, der eine Alexander Windel tragen und dabei wie ein Baby schreien musste. 

Jan Windel

Am Dienstag und Mittwoch hieß es für GuSp als auch Wiwö auf zum Hike!
Die Wiwö, begleitet durch deren Leiter, machten sich auf den Weg nach Klein-Pöchlarn, wo sie eine Nacht verbrachten. Nach einem Eis und Minigolfspiel ging es wieder nachhause.
Scooter begleitete sie dabei auf ihrem Weg und trieb die Kinder an. 

Hike wiwö

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Wiwö Hike

Währenddessen machten sich die GuSp alleine auf den Weg und trafen dabei auf verschiedene, nette Personen, unter anderen dem Feuerwehrhauptmann, der sie (laut Erzählungen der Kinder) nicht ohne sein Auto gehen lassen wollte. Der erste Tag endete gemeinsam mit zwei Leitern im Pfarrsaal von Maria Taferl.

Burschen Hike

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Am nächsten Tag ging der Weg nach Marbach, wo die GuSp den schrecklichen Piraten Grantelbart trafen und die Aufgabe hatten ihn zum Lachen zu bringen. Dieser gab den Kindern zwei Schatzkartenteile.
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Anschließend ging es für die Gusp ab nach Petzenkirchen zum Haubiversum.

Haubis

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Haubis Gruppenfoto Leiter

Donnerstag stand im Auftrag des Verbreitens der Pfadfinderkultur an die Gottsdorfer Kinder und Eltern.
"Einmal Pfadfindersein" war das Motto und die Kinder und Eltern von Gottsdorf erlebten gemeinsam mit den Kindern einen spannenden und unterhaltsamen Tag mit einigen Spielstationen und einer Grillerei am Abend. Als kleines Dankeschön bekamen die Pfadis das Essen gesponsert und eine Feuershow wurde für alle Anwesenden aufgeführt. An diesem Tag wurden 5 der vermissten Schatzkartenteile gefunden. 

Feuershow

Da die Dusche im Haus der Wiwö leider nicht mehr richtig funktionierte, griffen die Wiwö als auch die GuSp zu Alternativen, während die WiWö den Badeteich bevorzugten, war dies nicht immer für die GuSp möglich, so wurde Car(ina)-Wash mit dem Gartenschlauch getestet.

Car wash

An diesem Tag wurden außerdem 6 der WiWö zu den Gusp überstellt. Sie mussten in einem Spiel nicht nur ihre Pfadfinderkenntnisse, sondern auch einen guten Magen unter Beweis stellen.


In der Freizeit war der Spielplatz ein sehr gern aufgesuchter Ort. An dem sogar eine WiWö-Hochzeit stattfinden sollte.

Spielplatz wiwö

Alex auf Spielplatz

Eine besondere Aktion der Wiwö stellte das Schiffebasteln dar.

Schiffebauen

Schiffebauen2 Schiffebauen 1

Schiffe bauen

Freitags war es plötzlich soweit eine Überschwemmung war eingetroffen im Haus der Wiwö. Gott sei Dank hatten die Leiter alle Sachen der Kids gerettet und in der Mitte zu einem großen Haufen gestapelt. Was sich darunter verbarg glaubte vorerst niemand - ein Schatzkartenteil!! 

Die Gusp mussten im feuchtfröhlichen Wetter ihre Zelte abbauen und dabei entdeckten sie ebenfalls einen Kartenteil. 

Abbau

Planenputzen

Abbau 2

Am Abend wurden nochmals zwei Schatzkartenteile entdeckt und die Schatzkarte war fertig. Gemeinsam machten sich die GuSp und Wiwö auf zu einer spannenden Schatzsuche. Bei dieser wurde fast ein unschuldiger Baum den Pfadis zum Opfer, da sie sich im Weg vertan hatten und somit an der falschen Stelle gruben.

Aber letztendlich fanden sie den Schatz und eine Festessen an Süßigkeiten begann.
Das Sieger-Ring/Rudel der WiWö durfte sich als Erstes einen Schatz nehmen und die Guidespatrulle gewann den LagerPWK mit nur 3 Punkten Vorsprung.

Abschlussschatz

Mädls mit Pokal

Den Abschluss stellte der Film "Peter Pan" dar. Gemeinsam wurde im großen Saal der WiWÖ das Nachtlager aufgeschlagen und am nächsten Tag ging es für beide Pfadigruppen weiter ans Zusammenräumen. 
Die Eltern kamen, gemeinsam wurde gegessen, viel getratscht und die Schiffe in der Donau schwimmen gelassen. 
Wir hoffen alle Kinder hatten viel Spaß während des Lagers und sind auch nächstes Jahr wieder dabei.

Bis dahin,
Gut Pfad!

Heimstundenzeiten 2018/19

Biber: Di  16:30  - 18:00
WI/WÖ: Fr 17:00 - 18:30
GU/SP: Fr 18.30  - 20:00
CA/EX: Fr  18:30 - 20:00
RA/RO: So 16:00 - 17:30
Fanfaren:    Fr 18:00  - 18:30

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